Wir sind ein Familienunternehmen mit Sitz in Zürich.
Doch nicht nur das, was wir dir anbieten, macht uns aus – sondern vor allem das wie.
Unsere Haltung entsteht aus Wissen und Erfahrung, aus Erlebtem, Erkanntem und Integriertem.
Sie ist lebendig – und bleibt im Training. So wie wir selbst.
Alexander Poraj –
Was macht mich aus? ...
ein starker Impuls, genauer zu erleben, zu sehen und zu erkennen, wie das Leben ist. Dieser Impuls trägt eine Grundmelodie, die mein Leben seit jeher begleitet:
die Sinnfrage – die Suche nach dem Sinn des ganz Großen und des ganz Kleinen.
eine motivierende Freude, kleine Zusammenhänge erkannt zu haben, die sich im nächsten Augenblick wieder auflösen – und als erneutes Geheimnis auf sich aufmerksam machen.
eine tiefe Dankbarkeit dem Leben gegenüber, dabei sein zu dürfen – so völlig unverdient und ungefragt. Vielleicht ist das sogar besser so. Denn launisch und beschränkt, wie ich bin, hätte ich es mir womöglich anders überlegt – und dann alles, wirklich alles verpasst.
meine Kindheit, die sehr durchwachsen war. Ich wuchs auf in Oberschlesien, dem damals wohl verschmutztesten Teil Europas. Meine Eltern waren durch Krieg, Vertreibung und Verluste geprägt. Ihre frühe Trennung war mein größter Kindheitsschmerz.
der graue, platte Kommunismus auf der einen Seite und die enge national-katholische Kirche auf der anderen. Sie bildeten den ideologischen Schraubstock der 60er- und 70er-Jahre, aus dem ich durch die frühe Flucht in den Westen zu entkommen suchte – um festzustellen, dass auch der Westen seine eigenen, subtileren Schraubstöcke bereithielt.
die Sinnfrage, die alles zu bestimmen begann.
diverse Klöster unterschiedlicher Traditionen, die ich während meiner Gymnasialzeit bereiste – und die mich ent-täuschten.
mein Studium der Theologie, Philosophie und – als Zugabe – Jura in Deutschland und Spanien. Ich machte mein Diplom in Theologie und promovierte kulturübergreifend in Religionsgeschichte über das Ich-Verständnis im Zen und bei Meister Eckhart. Denn meine Sinnsuche begann beim Unverständnis über mich selbst.
meine wachsende Verzweiflung. Erst Mitte zwanzig fand ich in der Zen-Praxis Erfahrungsräume, die mich bis heute faszinieren. Sie führten mich für drei Jahre in ein Zen-Kloster – und in die damit verbundene strenge, begleitete Übung.
der frühe Verlust meiner Eltern. Ich musste früh für meinen Lebensunterhalt sorgen. Ich arbeitete bei Böhringer Ingelheim und der Unternehmensberatung Pape Consulting AG. Ich war Geschäftsführer der Klinikgruppe Oberberg GmbH. Gerade diese Aufgabe – neben zahlreichen unternehmerischen Erfahrungen – eröffnete mir den Blick auf jene Aspekte unserer Persönlichkeit, die im Alltagsbewusstsein keinen Platz finden.
meine Weiterbildungen – nicht nur im Bereich Management, sondern auch in verschiedenen therapeutischen und psychotherapeutischen Schulen. Kontinuierliche Supervisionen begleiten mich bis heute. Sie spiegeln – und relativieren – so manche Einbildung und vorschnelle Sicherheit.
die Zen-Praxis, der ich bis heute ununterbrochen folge.
die Einladung des Benediktiners und Zenmeisters Willigis Jäger an den Benediktushof – Europas größtem Zentrum für Meditation, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung – wo ich seine Nachfolge im Zen und in der spirituellen Leitung antrat.
meine Tätigkeit als Zen-Meister und spiritueller Leiter am Benediktushof; als Begleiter von Menschen und Organisationen in komplexen Prozessen; als Mitglied im Präsidium der „West-Östlichen Weisheit Willigis Jäger Stiftung“ sowie als Mitgründer der gleichnamigen Stiftungen in Spanien und Polen – und im „New Metaphysical Club“, einer kleinen Gemeinschaft in Zürich, die sich dem Zusammenspiel von Wissenschaft und Spiritualität widmet.
meine Ehe, die Begleitung meiner drei Töchter – und die immense Freude, dabei zu sein.
Helen Poraj –
Was bewegt mich? ...
ein tiefer Drang, dem Leben im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund zu gehen“ – ihm nicht auszuweichen, mich nicht mit beruhigenden Antworten zufrieden zu geben, sondern es direkt, unmittelbar und ohne Sicherheitsgurt zu erfahren. Es mit Haut und Haar zu durchleben.
eine wohlbehütete Kindheit am Fuß der Schwäbischen Alb, in der mich von klein auf auch schwierige bis zeitweise schwer auszuhaltende persönliche Erfahrungen und innere Zustände begleiteten. Vermutlich war es mein eigenes Unverständnis – und das meines Umfelds –, das mich früh nach dem Sinn dieses Lebens fragen ließ.
die Liebe zur Musik, zum Gesang sowie zu südamerikanischem und orientalischem Tanz. In ihnen fand ich früh Räume, die mich immer wieder aufatmen ließen.
Wendungen des Lebens, die mich ein Mathematikstudium absolvieren ließen – obwohl ich ursprünglich Operngesang studieren wollte.
eine Faszination für die Sprache dieser „Königin der Wissenschaften“, die nach einer Erkenntnisgrundlage für unsere physikalische Realität strebt. Ihre abstrakte Schönheit, Logik und Klarheit gaben mir Halt – und die Hoffnung, „doch noch verstehen zu können“. Doch auch die Mathematik vermochte meinen Erkenntnishunger und die Tiefe meines Leidens nicht dauerhaft zu stillen.
eine unermüdliche Suche, die mich Anfang 20 im Rahmen eines Studentencamps auf den Zen-Weg führte – auf dem ich blieb: sitzend, fragend, forschend. Die Zen-Praxis wurde zu einem zentralen Ankerpunkt meines persönlichen Forschungsweges.
die Welt der mathematischen Modelle und stochastischen Prozesse. Nach dem Studium arbeitete ich mehrere Jahre bei einer der Big Four im quantitativen Risikomanagement, forschte vier Jahre am Fraunhofer-Institut in Stuttgart zu intelligenten Energiesystemen und ging schließlich nach Zürich in den Bereich Data Science.
eine mehrjährige Weiterbildung zur systemischen Coachin unter dem Dach der DGSF, begleitet von Weiterbildungen in körpertherapeutischer Prozessbegleitung – und fortlaufender Supervision.
radikale Umbrüche in meinem Privatleben. Ich erinnere mich an den Moment, als mir klar wurde: „Wenn ich draufgehe, dann aber bei vollem Bewusstsein“ – um endlich „den Sinn des Ganzen“ zu erkennen. Es war diese Bereitschaft, in der das Leben mein System mit all seinen Schutz- und Organisationsmustern gegen die Wand fuhr. Das eröffnete plötzlich Räume, in denen sich verschiedenste, völlig andersartige Einsichten in die Beschaffenheit der Wirklichkeit – meine eigene mit eingeschlossen – ereignen konnten.
die Liebe zum Geheimnis, das blieb, während große Teile des Leidens verschwanden. Mehr denn je verstehe ich mich heute als leidenschaftliche Lebensforscherin und Lebensenthusiastin, die als Frau, Ehefrau und Mutter die Facetten des Lebens – seine Schönheit ebenso wie seine Abgründe – staunend immer wieder neu erlebt.
die Arbeit an der Schnittstelle von systemischer Theorie, somatischer Prozessbegleitung und kontemplativer Praxis. Mich interessiert, wie Lebendigkeit entsteht – im Wechselspiel von Nervensystem, Beziehung und Gegenwart.
meine aktuellen Ausbildungen: zur SE-Practitioner sowie zur Lehrerin der Lichtenberger Methode für angewandte Stimmphysiologie.
Verkörpertes Leben heißt nicht, dass es leichter wird. Es heißt: alles ist enthalten – und wir sind dieses Leben. Diese Einsicht gehört zu den tiefsten Ent-Täuschungen unseres Weges.
Bereit für ein erstes Gespräch?
Wenn dich etwas angesprochen hat –
ein Satz, eine Wahrnehmung, ein Unbehagen –
laden wir dich ein, mit uns in Resonanz zu treten.
Im kostenfreien Kennenlern- und Beratungsgespräch zeigt sich,
ob – und wie – ein gemeinsamer Weg beginnen kann.
Der Ablauf:
1
15 Minuten Kennenlerngespräch
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3
Optional: Beginn der Zusammenarbeit
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